Mein Wollpullover bildet Knötchen, was kann ich tun?

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Mein Wollpullover pillt, was kann ich tun?

Es passiert selbst den besten Pullovern. Man zieht ihn mit Liebe an, Tag für Tag… und dann plötzlich: diese kleinen Kügelchen. Hilfe! Ist mein Pullover jetzt „kaputt“? Muss ich ihn jetzt schweren Herzens aufgeben? Nein, überhaupt nicht. Durchatmen, nicht stressen. Wolle pillt – und das ist völlig normal. Und glücklicherweise kann man auch etwas dagegen tun. Wenn man nur weiß, wie.

Warum pillt Wolle eigentlich?

Ganz einfach: Wolle ist ein Naturmaterial mit feinen, kurzen Härchen. Wenn man seinen Pullover trägt (oder daran reibt, sich anlehnt oder ihn unter eine Jacke quetscht), bewegen sich diese Härchen. Sie reiben aneinander und bilden kleine Kügelchen. Besonders an Stellen mit viel Reibung, wie Achseln, Unterarmen, Bauch oder Gurten von Taschen.

Je weicher und lockerer die Wolle, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit des Pillings. Denken Sie an Kaschmir, Alpaka oder Merinowolle. Gerade die luxuriösesten Stoffe leiden darunter. Es ist also kein Zeichen schlechter Qualität – eigentlich sogar das Gegenteil.

Was können Sie tun, wenn Ihr Pullover pillt?

Verwenden Sie einen guten Fusselrasierer. Wirklich. Am liebsten einen ohne Klingen, der Fusseln schonend entfernt, ohne den Pullover zu beschädigen. Wie den Gleener, den finden Sie einfach bei uns im Webshop. Und ja, wir raten dringend von elektrischen Fusselrasierern ab. Warum? Weil das regelrechte Schrottdinger sind, die manchmal nicht nur die Fusseln abrasiert, sondern sogar Löcher hineinschneiden. Und außerdem: diese Dinger laufen mit Batterien (nicht nachhaltig!) und sind ständig leer: gerade wenn Sie einen Abend lang „entpillen“ wollen.

Und ganz wichtig: niemals zupfen. So verlockend es auch ist. Denn dann ziehen Sie die Wollfasern nur heraus, und Ihr Pullover pillt in kürzester Zeit wieder. Also: nicht zupfen, sondern kämmen. 

Kann man Pilling ganz vermeiden?

Nicht ganz. Aber man kann es einschränken. Hier ein paar Tipps:

  • Lassen Sie neue Pullover erst einmal „ruhen“, bevor Sie sie voll tragen
  • Wechseln Sie beim Tragen ab (jeden Tag denselben Pullover = schnelleres Pilling)
  • Waschen Sie ihn mit einem Wollwaschmittel wie Lanalicious, und liegend trocknen
  • Bewahren Sie Ihren Pullover liegend, nicht hängend, auf
  • Und behandeln Sie Ihren Pullover wie eine zarte Freundin – also sanft

Lassen Sie sich Ihren Pullover nicht verderben

Ein bisschen Pilling gehört dazu. Es ist kein Fehler, kein Drama, es ist eine Eigenschaft. So wie Lederschuhe Falten werfen und Leinenblusen knittern. Sehen Sie es als Zeichen dafür, dass Ihr Pullover lebt. Und mit ein wenig Pflege, einem guten Fusselrasierer und etwas Liebe bleibt er noch jahrelang schön: und das ist wirklich nachhaltig!

Pilling bei anderen Stoffen? Ja, das ist auch möglich

Wolle ist dafür bekannt, aber wussten Sie, dass auch andere Stoffe pillen können? Denken Sie an Viskose (wie Ecovero), Flanell, Baumwolle oder sogar gestrickte Trikotstoffe. Diese pillen viel seltener als Wolle, aber bei intensivem Tragen und viel Reibung (unter einer Jacke, an einer Tasche oder beim Sitzen an derselben Stelle am Tisch) können sich dennoch kleine Kügelchen bilden. Besonders am Bauch, an den Achseln oder an den Ärmeln sieht man das manchmal.

Und auch dann müssen Sie nicht in Panik geraten oder sofort denken, dass es „kaputt“ ist. Mit dem richtigen Ansatz bekommen Sie es nämlich wieder schön glatt. Der Gleener Fusselkamm, den wir empfehlen (und im Webshop verkaufen), hat drei Aufsätze. Für empfindliche Stoffe wie Viskose oder Baumwolle verwenden Sie den weißen, superfeinen Kamm. Den klicken Sie einfach auf, und er gleitet wie von selbst über den Stoff, ohne ihn zu beschädigen.

Ein zusätzlicher Vorteil: dieser Kamm funktioniert auch hervorragend bei Flanellpyjamas, Babybodys und Trikotkleidern, die etwas zu oft gewaschen wurden. Sie müssen also keine ganz neue Garderobe kaufen – Sie machen Ihre Kleidung einfach wieder schön. Und das passt natürlich perfekt dazu, wie wir gerne mit Dingen umgehen: weniger verschwenden, mehr pflegen.

Häufig gestellte Fragen zum Pilling von Wolle

Was genau ist Pilling?

Pilling sind kleine Knötchen oder Flusen, die durch Reibung entstehen. Die kurzen Wollhaare rollen sich zu Kügelchen zusammen, meist an Druckstellen wie Achseln oder Ärmeln.

Ist Pilling ein Zeichen schlechter Qualität?

Nein, keineswegs. Im Gegenteil: gerade weiche, hochwertige Wolle wie Merino oder Kaschmir pillt schneller. Es gehört einfach zu den Stoffeigenschaften: diese Knötchen gehören also einfach ein bisschen dazu. 

Was ist der beste Weg, Pilling zu entfernen?

Nichts ist so verlockend, wie während der Lieblings-Netflix-Serie zu zupfen. Aber bitte, TUN SIE ES NICHT! Verwenden Sie einen Fusselrasierer mit Sorgfalt, wie den Gleener Fusselkamm. Niemals mit den Fingern zupfen, das beschädigt die Wolle und sorgt dafür, dass der Pilling-Prozess immer wieder von vorne beginnt. 

Wie oft muss ich meinen Pullover entpillen?

Am Anfang vielleicht etwas öfter (neue Pullover geben lose Fasern ab), danach viel seltener. Abhängig davon, wie oft Sie ihn tragen. Manche Materialien pillen auch mehr als andere: schauen Sie also, was für Ihren liebsten Wollpullover am besten funktioniert. 

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